Programme

B&B - Beethoven und Borodin

Dem Streichquartett Nr. 4, op. 18, von Ludwig van Beethoven, der gern auch als ein "Wegbereiter der Romantik" bezeichnet wird, stellt Adumá in seinem Programm das Streichquartett Nr. 2 in D-Dur von Alexander Borodin gegenüber.


Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Streichquartett op. 18 Nr. 4, c-Moll

Alexander Borodin (1833-1887)
Streichquartett Nr. 2, D-dur



Beethoven – und dann?

Anlässlich des 250. Geburtstages Ludwig van Beethovens, des Meisters der Wiener Klassik wie auch des Wegbereiters der Frühromantik, stellt Adumá Beethovens Streichquartett op. 18 Nr. 4 in einer eigenen Bearbeitung für Saxophonquartett in Bezug zu modernen Originalkompositionen für die Besetzung. Dabei erklingen Werke des 20. und 21. Jahrunderts - von spätromantisch anmutenden Quartetten Gustav Bumckes über die „Ciudades“ von Guillermo Lago mit Einflüssen des Minimalismus und einer Prise Weltmusik bis hin zu experimenteller Klangkunst in Egid Jöchls „Cave“.


Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Streichquartett op. 18 Nr. 4, c-Moll

Egid Jöchl (* 1982)
Cave [Cave in messorum]

Gustav Bumcke (1876-1963)
Zwei Quartette für vier Saxophone, op. 23
I Abendgang
II Klage

Guillermo Lago (* 1960)
Ciudades:
Addis Ababa
Sarajevo
Tokyo


"Pas de 4" - Ein rasanter Streifzug durch die Geschichte der Kammermusik

Rasant spielt sich das Adumá-Saxophonquartett in seinem Programm durch 250 Jahre Kammermusik. Das Konzert nimmt seinen Ausgangspunkt bei einem der Divertimenti für Streichquartett des erst 15-jährigen Wolfgang Amadeus Mozart aus dem Jahr 1772, verweilt bei der Liebeserklärung Alexander Borodins an seine Frau Jekaterina im Streichquartett Nr. 2 von 1880/81 und lässt den Zuhörer schließlich mit dem Saxophonquartett von Alexander Glazunov aus dem Jahr 1932 in die Welt des modernen klassischen Saxophonklangs eintauchen. In der jüngsten Komposition des Programms von Robin Hoffmann aus dem Jahr 1996 überrascht das Quartett mit neuen Spieltechniken und verfremdeten Klängen und gibt einen Ausblick auf noch ungeahnte Möglichkeiten seiner Besetzung.


Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Divertimento D-Dur, KV 136 (125 a)

Alexander Konstantinowitsch Glazunov (1865-1936)
Quartett B-Dur op. 109 für vier Saxophone

Alexander Borodin (1833-1887)
Streichquartett Nr. 2, D-dur

Robin Hoffmann (* 1970)
Der blutige Schaffner (Kontrolle / Entgleisung)