Con Spirito. Werke von der Klassik bis in die Moderne

Tanzsätze, ein Jägerlied, romantische Streichermusik und ein Divertimento – all dies bringt das Adumá Saxophonquartett in seinem neuen Programm „Con Spirito“, das sich KomponistInnen des 18. bis 20. Jahrhunderts widmet, zu Gehör.
Bekannte Größen wie Joseph Haydn und Paul Hindemith stellt das Quartett neben weniger bekannte KomponistInnen, deren Werke zu Lebzeiten regelmäßig aufgeführt wurden, jedoch später in Vergessenheit gerieten: Emilie Mayer, von ihren Zeitgenossen als „weiblicher Beethoven“ bezeichnet, und Kurt Schwaen, ein in der ehemaligen DDR bekannter Komponist und Musikpädagoge, dessen Ziel es stets war, für den Hörer verständliche Musik zu schreiben.


Joseph Haydn (1732-1809)
Divertimento à 4 in C-Dur, Hob II:14

Paul Hindemith (1895-1963)
Sonate für vier Hörner

Emilie Mayer (1812-1883)
Streichquartett in g-Moll, op. 14

Kurt Schwaen (1909-2007)
Kaleidoskop


B&B - Beethoven und Borodin

Dem Streichquartett Nr. 4, op. 18, von Ludwig van Beethoven, der gern auch als ein "Wegbereiter der Romantik" bezeichnet wird, stellt Adumá in seinem Programm das Streichquartett Nr. 2 in D-Dur von Alexander Borodin gegenüber.


Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Streichquartett op. 18 Nr. 4, c-Moll

Alexander Borodin (1833-1887)
Streichquartett Nr. 2, D-dur


"Pas de 4" - 
Ein rasanter Streifzug durch die Geschichte der Kammermusik

Rasant spielt sich das Adumá-Saxophonquartett in seinem Programm durch 250 Jahre Kammermusik. Das Konzert nimmt seinen Ausgangspunkt bei einem der Divertimenti für Streichquartett des erst 15-jährigen Wolfgang Amadeus Mozart aus dem Jahr 1772, verweilt bei der Liebeserklärung Alexander Borodins an seine Frau Jekaterina im Streichquartett Nr. 2 von 1880/81 und lässt den Zuhörer schließlich mit dem Saxophonquartett von Alexander Glazunov aus dem Jahr 1932 in die Welt des modernen klassischen Saxophonklangs eintauchen. In der jüngsten Komposition des Programms von Robin Hoffmann aus dem Jahr 1996 überrascht das Quartett mit neuen Spieltechniken und verfremdeten Klängen und gibt einen Ausblick auf noch ungeahnte Möglichkeiten seiner Besetzung.


Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Divertimento D-Dur, KV 136 (125 a)

Alexander Konstantinowitsch Glazunov (1865-1936)
Quartett B-Dur op. 109 für vier Saxophone

Alexander Borodin (1833-1887)
Streichquartett Nr. 2, D-dur

Robin Hoffmann (* 1970)
Der blutige Schaffner (Kontrolle / Entgleisung)