Adumá
Saxophonquartett

Programme

Klangwelten: Minimal Music und Tango Nuevo

Minimal Music und Tango Nuevo – zwei Stilrichtungen, die im Zwischenbereich von Avantgarde und traditioneller Musik wandeln und dabei vom Jazz ebenso gestreift werden wie von Einflüssen der Neuen Musik. 

Zurückgreifend auf indische Musiktraditionen konzentriert sich die Minimal Music vor allem auf den Klang: durch eine Reduzierung des musikalischen Materials auf wenige Elemente und die Überlagerung gegensätzlicher Klangebenen. Der Tango Nuevo wiederum verknüpft die Leidenschaft und Sehnsucht, Erotik und Heftigkeit des traditionellen argentinischen Tangos mit der Harmonie- und Tonsprache der europäischen Kunstmusik und des Jazz.

In seinem Programm wagt das Adumá Saxophonquartett die Verbindung dieser beiden Musikstile.



Astor Piazzolla (1921-1992)
Fugata (aus: Silfo y Ondina No. 2)

Philipp Glass (* 1937)
Saxophonquartett

Timothy Blinko (* 1965)
Sculptures

Graham Lynch (* 1957)
The Pale Dancer. Tangos for Saxophone Quartet

Thierry Escaich (* 1965)
Tango virtuoso

Michael Nyman (* 1944)
Songs for Tony


La Romance pour Saxophone - Das Saxophon in der Romantik

Bereits kurz nach der Erfindung des Saxophons - von dem Belgier Adolphe Sax 1846 zum Patent angemeldet - entstanden die ersten Originalkompositionen für die Gattung Saxophonquartett. Vor allem Komponisten der französischen Romantik interessierten sich für die Klangsprache des Instruments, mit der die gefühlvolle Harmonik und Tonalität romantischer Musik in idealer Weise zum Ausdruck gebracht werden kann.

Adumá stellt in seinem Programm die Entwicklung der romantischen und spätromantischen Musik für Saxophonquartett über anderthalb Jahrhunderte vor, die in- und außerhalb Frankreichs stattfand.



Caryl Florio (1843-1920)
Quartett (Allegro de Concert)

Eugène Bozza (1905-1991)
Andante et Scherzo

Paul Pierné (1874-1952)
Trois Conversations

Alfred Desenclos (1912-1971)
Quatuor

Erland von Koch (1910-2009)
Cantilena e Vivo

Raymond Moulaert (1875-1972)
Andante, Fugue et Final

Gabriel Pierné (1863-1937)
Introduction et variations sur une ronde populaire